Samstag, 31. Oktober 2009

Belgien, ein Rechenschaftsbericht


Aus der Reihe "Absurde Länder", von den Machern von "Belarus - eine diktierte Liebe", aus der Hitschmiede "Mitgehangen, mitgereist", hier nun der nächste Knaller:  Der komplette und nichts auslassende Bericht des, alle Sinne berauschenden Ausflugs in das vielfache geschmähte Land im milden Westen.  

Zu meiner Schande muss der Chronist gestehen, dass meinereiner aus reiner Karrieregeilheit auf einen kostbaren Tag Belgien verzichtete. Erst Sonnabend um 4.59 bestieg ich mit der zweiten Mannschaft einen von unzähligen Sonderzügen ins gelobte Land. Unsere Reise führte mit stumpfer Furore durch die Perlen siedlungstechnischer Versuchsläufe  Deutschlands. Fortan haben Magdeburg, Braunschweig und Bielefeld für immer ein kuscheliges Plätzchen in unsere Herzen (s.a. die folgenden Bilddokumente!) 

O, du undurchsichtige Gebieterin der "Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg". Voller Dankbarkeit fielen wir angesichts dieser charmanten Begrüßung auf die Knie und gedachten einmütig der angenehmen Synergieffekte des Todesstreifens.   

Die Euphorie kannte schließlich keine Grenzen mehr als in der Stadt der Forschung die Erkenntnis durchtropfte, dass wir auf dem Rückweg höchstwahrscheinlich nochmals hier umsteigen dürfen.

Auch wenn das anachronistische Wappentier mit despektierlicher Fluchthaltung etwas anderes auszudrücken versucht, Niedersachsen ist in Sachen Eisenbahn ganz weit vorn. Einzige Disziplin, der man hierzulande noch mehr Aufmerksamkeit schenkt ist die der Wortwitzakrobatik.

Und schließlich Bielfeld. Die Sonne ging auf. Wir reckten die Arme gen Himmel. Priesen die Geschenke der Natur und lehnten unsere, nur äußerlich, müden Glieder an diese liebevoll geschnitzten Aliteration. 

Doch letztlich erreichten wir die alte Kaiserstadt und rauschten mit Europas nuttigsten Hochgeschhwindigkeitszug direkt in die Arme unserer treuen Reisegefährten. Und mit dieser tränenreichen Wiedervereinigung nahm unser Abenteuer seinen Anfang. Schniefend und schluchzend standen wir uns auf dem Gleispalast zu Antwerpen in die Augen und vergegenwärtigten - wir hatten es geschafft! Wider aller Anfeindungen und Abwertungen, entgegen all den gerümpften Nasen und hochgezogenen Augenbrauen. Wir waren in Belgien! Bewegt setzten wir einen Fuß vor den anderen. Kleine Schritte für uns, Wurmlöcher der Völkerverständigung für Belgien.

Ich werde mich an dieser Stelle vom klassischen, chronologischen Bericht lösen und mich stattdessen auf nur zwei, mir wichtige Themen konzentrieren : Eisenbahn und Bier!

Das Glück auf der Schiene begann mit dem Thalys. Dert traditionsbewusste Schaffner steht ja diesen neumodischen Flugzeugbahnen per se skeptisch gegenüber. Doch als umgehend nach dem ersten Hionstzen auch der Raketenzug wenige Meter nach der Ausfahrt aus Aachen ein kleines Päuschen machte, hatte er sofort mein Herz gewonnen. Darauf glitten, in die schnucklige Hügellandschaft der Ardennen, meisterhaft eingefügte Bahnhöfe an meinem Auge vorbei die meinen Atem schneller werden ließ. Hier war für jeden Geschmack was dabei. Von gelungener Postmoderne bis hin zu einladender Architektur des Verfalls. Alles nur keine 08/15-stino-Knotenpunkten, die den Reisenden als unnötigen Ballast betrachteten. Dies allein wäre nun ja schon ein erster Achtungserfolg gewesen. Doch dann fiel mein Blick auf die Nahverkehrszüge unserer Gastgeber. Wahrhaftige Inkarnationen der Elektritschakas. Eben Belgitschkas. Hefigst keuchend berührte ich ihre edel verbeulte Stahlhaut...    

Was hier als womöglich genialste Idee des Reisleiter daherkommt, dem exklusiv gecharterten Zug nach Minsk, ist nicht anderes als die reguläre Form der Belgieneinreise.  

Kommen wir zur Speerspitze der geläufigen Belgienklischees, kommen wir zu Kirschbier! Und hier muss ganz klar die Spannung herausgenommen werden, denn Kirschbier ist etwas gänzlich Unspektakuläres. Halt Kirschsaft mit Kohlensäure. Nicht der Rede wert. Nein, kribbelig wird es eher wenn der Geschmack von Bier noch zu erahnen ist. Wenn er zaghaft auf der Zunge herumtapsend als Geächteter und Verhöhnter von den absonderlichsten Aromen die Kehle hinuntergejagt wird. Das ist dann nicht jedermanns Sache. Vor allem wenn Sie Schokoladenbier trinken müssen. Nein, das ist nicht witzig. Überhaupt nicht. Kein bisschen. Andererseits hätte hier auch Commander Freier Wille eingreifen können. Anders verhält es sich mit einer Angelegenheit, auf die der Commander eher geringen Einfluss hat: Die Hiesige Ausschenkkapazität. Mir ist wohl bewusst, dass Zwergenbiergläser auch jenseits der Maas das Maß aller Dinge sind, auch habe ich begriffen, dass bei so manchem "Bier" der halbe Liter eine arge Bürde gewesen wäre. Und dennoch. 0,33 oder gar 0,25 sind irgendwie zu stressig für ein gepflegtes Gelage. 

Vielfarbiges Bierensemble konservativer Prägung in vorfreudiger Erwartung ahnungsloser Touristengaumen.

Insgesamt komme ich also zu einem mehr als positiven Urteil. Belgien hat sich aus den schaurigen Minuspunktgründen weit hinauf im Nachbarländer-Beliebtheitsranking gerobbt. Und auch wenn ich das zwichenzeitlich heruasgehauene Vorhaben, in naher Zukunft alle belgischen Erstligisten besuchen zu wollen, ein wenig vermessen finde, so köönte auch ich mir ein baldiges Wiedersehen vorstellen. Bis dahin und au revoir!  




PS: Da ich eine bloginterne Diaschau plane - gebt her all eure feinsten Fotos!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Letztes Protokoll

Gestern waren (bis auf Agnieszka) alle letztlich an der Reise teilnehmenden Akteure anwesend, so dass sich eine namentliche Aufzählung erübrigt.
Bei diesem Treffen beschäftigten sich beide Teams hauptsächlich mit den Anreisedaten und dem Geldwechseln.
Eine „Kleinigkeit“ war dabei dann auch ziemlich untergegangen, nämlich dass sich jetzt nochmals Suse kundig macht und versucht in Lüttich für die beiden noch offenen Nächte zu buchen. Als nächstes Reiseziel sollten wir vielleicht eines aussuchen, wo man für Vorabbuchungen keine Kreditkarte braucht, damit nicht immer dieselben Personen den kompletten Organisationsstress an der Hacke haben.
Wir beschlossen mehr oder weniger spontan und auch mehr oder weniger geschlossen, für die belgischen Inlandfahrten vor Ort zu recherchieren. Das besondere Augenmerk sollte hierbei dann auf der Sonntagstour von Antwerpen über Liège (Ballastabwurf) nach Aachen und hinterher zurück nach Liège liegen, was nochmals eine Aufgabe für das so organisationsstarke und deshalb wohl auch zurecht so benannte A-Team am Samstag in Antwerpen wäre. Ich würde mich bereit erklären, mit einem Dolmetscher meiner Wahl zu einem Bahnhof zu pilgern und (nach irgend einem Zeichen -und sei’s per sms- von der zweiten Reisegruppe, dass sie unterwegs ist) das dort zu erledigen.
Über mögliche Rückverbindungen von Liège nach Berlin am Dienstag recherchiere ich morgen abend noch mal auf der Bahnseite.
Und hier jetzt die Abreisedaten für die Freitagsgruppe:

Berlin Hbf 09:11 ab Gleis 14 (oben)

Magdeburg 10:53 an Gleis 8
Magdeburg 11:30 ab Gleis 8

Braunschweig 12:42 an Gleis 8
Braunschweig 13:20 ab Gleis 5

Bielefeld 15:36 an Gleis 5
Bielefeld 15:59 ab Gleis 4

Dortmund 17:04 an Gleis 18
Dortmund 17:09 ab Gleis 20 oder 17:45 ab Gleis 16

Aachen 19:45 an Gleis 3a/b oder 20:07 an Gleis 3a/b
Aachen 20:21 ab Gleis 7 ICE 10

Brüssel-Nord 21:27 an Gleis?
Brüssel-Nord 21:36 ab Gleis? IC 4520

Antwerpen 22:15 an Gleis?

Treffpunkt mittig auf dem gleiszugehörigen Bahnsteig bis spätestens 9 Uhr. Achtung !!! Kurzfristige Gleisänderungen sind bei der Bahn gang und gebe, also spannt die Ohren auf nach Durchsagen und kommt eher ein paar Minuten zu früh!

Letzte Infos

Unabdingbares Fußballbasiswissen Unser heißgeliebter RAFC steht momentan eher so mittelmäßig da. Ein fader 10. Platz (bei 19 Mannschaften) mit bröckligen 12 Punkten nach 10 Spielen. Das letzte Spiel ging nach einem hitzigen 4:3 gegen Tienen verloren. Der letzte Sieg liegt weit zurück (19. September), hatte es aber dafür in sich: ein spektakulärer 3:0-Auswärtssieg gegen RFC Liége.


Antwerpen-Centraal - wat ein Bahnhof! Und was meinte Leopold II. bei der ersten Besichtigung des Gebäudes?! "C'est une petite belle gare (Das ist ein netter, kleiner Bahnhof)."

Aber das interessiert uns alles gar nicht mehr, da wir dieses Spiel nicht sehen werden. Es ist nämlich auf den Sonntag (14 Uhr) verlegt. Ist aber kein Weltuntergang. Denn bevor ihr jetzt Teer und Feder herausholt, lass ich mal die Info rüberreichen, dass es noch einen Antwerpener Verein gibt, der nicht nur am Sonnabend (20 Uhr) spielt sondern sogar in der ersten Liga! Ist mir nur nie ins Auge gesprungen, da die fast überall schlicht als Germinal Beerschot gelistet werden. Nun denn. Der König ist tot, es lebe der König. Das ist jetzt also unser neuer Verein. Was gibt es über ihn zu wissen? Hm, ein lila spielender Fusionsverein ohne Traditionsballast. Könnte man eventuell mit dem Gegner sympathisieren?! Aber hallo! Royal Excelsior Mouscron! Das sagt uns doch was. Wurde bereits in den ersten Überlegungen Martins im März (!!!) erwähnt. Rot-weißer Mpenza-Verein, der gegenwärtig mit dem Abstieg ringt! Also denn: Das wird ne wahre Auswärtstour! 

Wie kommen wir dahin?

5,2 stramme Kilometer zeigt Google an. Das bedeutet 65 Minuten. Hmm, das sieht dann wohl danach aus, dass wir uns im Stadion treffen.   


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Die exakte Adresse lautet: Atletenstraat 80 im "Olympisch Stadion"
 

Was ist sonst so los in der ersten Liga (sprich: Jupiler League)) Um die ersten vier Plätze gibt es ein erbittertes Hauen und Stechen. Brügge 24, Anderlecht 23, Mechelen 21 und Standard 20. Ansonsten befindet sich neben Mouscron noch Roeselare auf den Abstiegsplätzen.


Wetteraussichten

Nichts Außergewöhnliches für die Jahreszeit. Heiter bis wolkig (aber wohl doch eher bedeckt!), 50%ige Regenwahrscheinlichkeit und Temperaturen um die 15 Grad. Nachts nicht deutlich unter 10. Zieht euch also warm und regenfest an!


Nachzügleranreise

Da es da ja gestern leichte Irritationen gab, hier die gesammelten Verbindungsinformationen für die B-Seite unserer Exkursion:

- Ostbf. 4:59; Magdeburg 6:53/7:30; Braunschweig 8:42/9:20; Bielefeld 11:36/11:59; Dortmund 13:04/13:09: Aachen 15:45 

- von hier entweder über Brüssel mit dem Thalys (Abfahrt 16:23 Ankunft 18:57) oder über Liége (Abfahrt 16:34 Ankunft 19:15) ich würde für die letztere Variante votieren, da man mit einem RE nach Liége kommt, wo man dann in ener halben Stunde Aufenthalt versuchen könnte im Land Tickets zu erwerben. 


Unionanreise

Die Fahrt nach Aachen mit der Bedingung in Liége Gepäck abzuwerfen, ist gar nicht sooo einfach. Denn letztlich gibt es da nur eine Möglichkeit.

Antwerpen 9:03, Brüssel 9:45/9:59; Liége 10:43/11:33; Aachen 12:26



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Samstag, 17. Oktober 2009

Einladung zum letzten Belgientreff

Vierzehn Stunden gesund und fit geschlafen. Aufgrund einer leicht stressigen und erkälteten Woche kommt der Reiseleiterrapport erst jetzt, dafür ausführlich.
Zum letzten Belgientreff in Schöneweide haben sich zu Pekings Ehrentag selbiger, Suse, André, Martin und meine Wenigkeit eingefunden. Wer nicht kam, durfte auf äußerst lukullische Kostbarkeiten verzichten, welche Peking und Kati angerichtet hatten.
Leider ergab es sich, dass aus einleuchtenden Gründen auch André nun nicht mitreisen kann.
Fest sind bis jetzt:
• Die Freitags-Hinfahrt nach Antwerpen mit Suse - Peking - Martin - mir und als Mitfahrer bis Aachen Pino, den einige von uns aus dem „Teigwaren“ kennen könnten, wo wir nach einem Union-Spiel im Jahn mal ein Bierchen schlürften. Pino übernimmt auch die frei gewordene Unionkarte.
Ich gehe davon aus, dass die Samstagsgruppe ihre Anfahrt selbst organisiert und momentan das Aussehen Agnieszka - Sasha - Thomas und Mark hat.
• Das Spiel in Aachen mit neun Karten, die Strietzel besorgt hatte. Bringt am Montag abend zum Fürth-Spiel alle etwas Geld mit, weil Strietzel dort Kasse machen wird. Pro Karte 13 Euro. Fünf Karten nehme ich mit auf die Freitagsfahrt.
• Die Übernachtungen in Antwerpen, von Freitag zu Samstag zwei 2-Bett- und von Samstag zu Sonntag vier 2-Bett-Zimmer. Beide wären beim momentanen Stand auch komplett belegt.
• Der Rest ist komplett offen !!!
Das lässt momentan aber auch Spielraum für kurzfristige Überlegungen. Es zeichnet sich ja ab, dass niemand so richtig versessen darauf ist, die Buchungen für die geplanten Nächte in Liège durchzuführen. Suse hat sich bereits um Antwerpen gekümmert. Ich würde gerne Buchungsaktivitäten entwickeln, jedoch mangelt es an der notwendigen Kreditkarte. Vielleicht könnte ich mich ja mit jemanden zusammenschmeißen, der über ein solches Teil verfügt ?!
Die andere Frage ist, da es sich um Wochenübernachtungen handelt, ob es zwingend notwendig ist vorher zu buchen? Bei acht Menschen würde ich die Frage eigentlich eher bejahen. Buchen wir hingegen nicht, könnten wir vielleicht mit kompetenter Hilfe vor Ort noch kurzfristige Ortsänderungen vornehmen.
• Wir werden uns ja vermutlich am Montag abend sehen, aber u.U. zu siegtrunken sein, noch sinnvolle Standpunkte zu formulieren, deshalb lade ich am Dienstag abend, wie üblich, zum letzten Belgientreff ab 20 Uhr in den Filmrisz.
Bei diesem sollte noch um die vorstehende Übernachtungsfrage entschieden werden und die entgültige Mitfahrerzahl ermittelt werden, da ich am Mittwoch sowohl das „Quer-durchs-Land-Ticket“ für die Hinfahrt und diese für die Rückfahrt am Dienstag kaufen werde. Offen bleiben somit nur die Fahrten innerhalb Belgiens, zum Aachenspiel und zurück und die Fahrt am Dienstag nach Aachen, [update] worum wir uns dann aber auch vor Ort kümmern können.
Die vier Aachenkarten übergebe ich bei dieser Gelegenheit an die Samstaggruppe, falls wir uns aus unvorhersehbaren Gründen in Belgien verpassen sollten.
So, das war’s wohl in etwa. Bis Montag abend dann...
Der Reiseleiter

Freitag, 9. Oktober 2009

Belgiens wahre Größe

Bin ich grade drauf gestoßen und muss natürlich bedacht sein.

Im übrigen fand sich auf selbiger Seite die Information, dass Belgien in Sachen Arzt pro Einwohner weltweit den dritten Platz belegt. Wer ist die Nr. 2? Na?! Genau, Belarus. Da deutet sich doch eine Tendenz an. Stellt sich nur die Frage, in welcher Richtung wir dieser folgen. Besuchen wir die Nr. 1 oder gehts abwärts zur Nr. 4. Es würde in jedem Fall, wenn auch nicht unbedingt absurder, so doch wärmer werden.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Belgientreff - 6.10.2009

In meiner neu erkannten und berufenen Funktion als Leiter der Jugendsektion und Kadergenerierung habe ich gestern die nicht minder verantwortungsvolle Aufgabe übernommen, die Protokollierung der gestrigen Runde festzuhalten. Anwesend waren Suse, Agnieszka, Martin, Mark, Thomas, André und meine Wenigkeit.

  • Das, sich nun gestern endgültig konstituiierende A-Team (bestehend aus Pekin, Micha, Martin und Suse), beschloss in vorsichtiger 50Prozentigkeit die Abreise von Diesntag auf Freitag zu verschieben. 
  • Damit wird Liége offiziell zum einzigen und alleinigen Austragungsort der Belgienfestspiele ernannt. Jedwede Experimente im Umland werden zu Tagesausflügen degradiert. Ein Übernachten in der belgichen Provinz entfällt.
  • Das Ersatzteam beschloss derweil einmütig, angesichts des frühen Termins (4:59, Ostbahnhof), den Treffpunkt auf das bewährte Filmrisz zu verlegen. Proviant in Kastenform wird durch Mark vor Ort bereitgestellt. (UPDATE: Als ich gerade nochmal die genauen Zeiten für unsere Verbindung recherchieren wollte, stolperte ich über ein, noch verfügbares Sparangebot. € 33 mit ICE und Thalys. Nur einmal umsteigen und knappe 6 Stunden. Das Ganze gibt es übrigens auch noch am Freitag!)

Hausaufgaben:

  • Mark erklärte sich bereit, die Tickets für das Standard-Spiel zu organisieren.
  • Tickets für das Aachenspiel sollten duch unsere Mitglieder (Micha, Peking, Strietzel) herangeschafft werden.

Sollte ich irgendwas vergessen haben, fügt es bei (oder lasst es beifügen...).

Samstag, 3. Oktober 2009

Gruppenreise ?????

Wie ihr der Überschrift schon entnehmen könnt, wird jetzt, berechtigterweise, nach den jüngsten Personaländerungen der eigentliche Sinn unserer Wettreise in Frage gestellt.
Ziel war ja ursprünglich eine geschlossene Gruppenreise aller Wettteilnehmer. Dass unsere Gruppe nun zwischenzeitlich auf acht Fahrer geschrumpft und später wieder auf neun Leute angewachsen ist, und es EINIGE meist prüfungsbedingte Nachzügler gab, hatten wir geschluckt und beschlossen, die Reise dennoch im kompletten Umfang mit anfangs verminderter Mitfahrerzahl anzutreten.
Wenn man jetzt von der Sache her Sasha (und Agnieszka, wie ich mitbekommen habe, wohl sowieso) noch mit zu den Nachzüglern rechnet, denen er ja ursprünglich angehörte, bleiben mit Suse, Martin, Peking und mir noch vier Komplettfahrer übrig. Das ist, wie Suse richtig bemerkt, eigentlich keine Gruppenfahrt mehr und sogar bei den deutschen Behörden hätte man zu viert arge Probleme noch in irgendeiner Weise gegen das Versammlungsverbot verstoßen zu können.
Darauf gründend kommt jetzt von Suse (und auch ich unterstütze den „Antrag“) der Einwurf, dass sie die komplette Reise mit antreten wird, wenn a) Wettkönig Martin auf die Komplettreise besteht und b) Peking die Reise unter den gegebenen Umständen auch im vollen Umfang absolvieren möchte, da er ja auch etwas eingeschränkter bei seiner Urlaubsflexibilität ist. Dazu käme dann eben vielleicht noch Sasha (ich weiß nicht, ob seine Entscheidung bereits gefallen ist ???), um dessen Stimmabgabe zur Thematik dann natürlich auch gebeten wird.
Alternativ, und um wieder zum Sinn der Gruppenreise zurückzufinden, kam nun der Vorschlag von Suse, wohlbemerkt unter Zustimmung von Martin und Peking (und ggf. Sasha), die Reise generell auf die Lüttich- und Aachenvariante einzukürzen, was so viel bedeutet wie, wir fahren alle zusammen am Sonnabend früh nach Lüttich, buchen dort bis Dienstag, nehmen das Lüttich- und Aachenspiel logischerweise mit und verschanzen uns am Montag irgendwo in der Heide oder bleiben in Lüttich oder wie auch immer.
Meines Wissens ist noch nichts gebucht, so dass die Variante ebenfalls noch praktikabel wäre und auch einigen Organisationsstress abwenden würde, denn bei unserem Vorhaben mit all dem Planungswahn ist ja generell auch die Spontanität ein wenig abhanden gekommen.
Ich bitte das jetzt auch von den Leuten mit finanziellen Hintergründen (denen ich ja eigentlich auch angehöre) nicht falsch verstanden zu wissen. Die Gegebenheiten sind nun mal so, wie sie sind und daraus sollten wir jetzt irgendwie das Optimum herausholen um am Ende dann doch einen halbwegs entspannten Gruppenausflug genießen zu können.
Ich habe natürlich wie befürchtet Nachtschicht und fehle deshalb beim nächsten Stammtisch. Auch mit den Fahrtzeit- und Routenrecherchen warte ich jetzt das entgültige Ergebnis ab.
Euer Reiseleiter

Mittwoch, 30. September 2009

Belgientreff 29.09.

Mark, Martin, Sasha, André und mit Verspätung auch der Reiseleiter. Mein Résumé fällt heute leider dürftig aus. Und somit gibt’s wirklich die absolute Kurzversion.
• Lüttich 24.10. / 20 Uhr: Standard de Liège vs. S.V. Zulte-Waregem ist kein Top-Match und somit sind die Preise (einigermaßen) erschwinglich. Im Vorverkauf 12 - 26 Euro / am Stadion 15 - 29 Euro.
Wenn jemand franz. oder holl. kann, wäre eine Anfrage dort für den Vorverkauf schon optimal:
Royal Standard de Liège
La Billetterie
Rue Ernest Solvay
4000 Liège
Téléphone: 04/229.98.98
Fax: 04/229.52.49
billetterie@standard.be
(bei Anruf die Belgieneinwahl nicht vergessen +32)
Zugegebenermaßen konnte ich mir die übrigen Punkte mangels Schreibzeugs dann doch nicht alle so ganz merken und müsste noch mal Rücksprache nehmen.
Auf jeden Fall bricht jetzt wohl auch Thomas als Vollfahrer weg. Damit haben wir folgende mögliche Konstellationen:
• Martin, Micha, Suse, Peking, Sasha, Agnieszka am 20. hin und André, Thomas, Mark am 24. mit dem SchWoEn-Ticket nach oder
• Martin, Micha, Suse, Peking am 20. hin und Sasha, Agnieszka, André, Thomas und Mark am 24. mit dem SchWoEn-Ticket nach.
Variante 2 wäre tickettechnisch günstiger wg. der jew. max. 5 Fahrer (will hier aber niemanden ausladen). Die Entscheidung darüber fällt dieser Tage. Rückfahrt dürfte klar sein.
• Mark kümmert sich, glaub’ ich, um Fahrten in Belgien, bitte noch mal konkretisieren.
• Allgemeiner Anstoß wurde am Auslauf der Reise genommen, da durch späte bzw. sehr frühe Reisezeiten bei der Spa-Variante doch eine erhöhte Form von Reisestress entsteht.
Alternativ wäre darüber nachzudenken, von Sonntag an (also nach Aachen) fest in Liège zu bleiben und am Montag einen Wanderausflug ins Grüne zu machen (Pilze sammeln :o), was allerdings etwas teurer wäre wg. der Unterkunftskosten. Diesen Punkt sollten wir jetzt ganz schnell klären, also auch unter Zuhilfenahme des Telefonhörers. Ich bin für beide Varianten offen.
• Für das Freitagsspiel in Duisburg machte André einen Kneipenvorschlag, wo auch noch mal eine günstige Klärungsgelegenheit wäre. André wollte das auch noch rund mailen.
• Wie der Stand für die Buchungen bis zum WE ist, weiß ich nicht, kann aber auch erst nach Sasha’s Festlegung in Angriff genommen werden.
• Zum nächsten Treff (Filmrisz, 6.10., 21 Uhr) lege ich alle möglichen Fahrtrouten und Zeiten für den Anreisetag bis zur belgischen Grenze vor. Sollte ich da Nachtschicht haben, gebe ich das „Script“ vorher beim Diensthabenden oder bei Mark ab.
Möglicherweise habe ich jetzt Dinge verkehrt in den Hals bekommen und entspr. wiedergegeben oder Punkte vergessen etc. Mit Bitte um Korrektur bzw. Ergänzung
Euer Reiseleiter

Dienstag, 29. September 2009

Polleur oder Spa d'Or

Das ist die Entscheidung schlechthin. Pflichtschuldig leite ich dies von Suse mal weiter. Es geht um unsere letzten Nächte in Belgien. Ihr erinnert euch?! Zweieinhalb Kilometer vom Bahnhof oder Zug+Bus und kaum noch laufen.  Nachstehend ein paar Stimmungsbilder.

Polleur

Spa d'Or

Donnerstag, 24. September 2009

Belgientreff am 22.09.

wg. meiner Schichtverschiebungen gibt es diese Woche mal ein ganz kurzes Protokoll. Zu 21.20 hatte sich der „harte Kern“ (wie bereits in der Woche zuvor) zusammengefunden, um die überwiegend brav gemachten „Hausaufgaben“ auszuwerten.
Genau um 22.12 Uhr traf dann zur allgemeinen Freude und trotz aller verkehrsbedingter Widrigkeiten sogar Peking ein.
Es steht nun fest, dass die Reise von Di bis Di durchgeführt wird, was wir auch bei 4 oder 5 Leuten tun sollten, weil die dann Übrigbleibenden sich ja nun eigentlich auch darauf eingestellt haben und vielleicht lassen sich ja die Probleme der jetzt noch zusätzlich schwächelnden Teilnehmer durch die besser werdenden Ergebnisse etwas abmildern.
Zu den Tagesordnungspunkten:
• die neue Karte wurde eingeweiht und ist fortan Eigentum der Reisegruppe (Aufteilung nach der Reise in x gleichgroße Teile (x = Anzahl der Reiseteilnehmer), wobei Sasha bereits den Teil auf dem nur Wasser zu sehen ist reserviert hat.
• Die zweite Frage bezog sich auf eine evtl. generelle Reiseeinkürzung auf Fr.-Di. wg. zu geringer Teilnehmerzahl, welche aber meiner Auffassung nach im obenstehenden Sinne beantwortet wurde.
• Mark bot sich an, für die Mobilität innerhalb Belgiens zu recherchieren.
• bei der kompletten Fahrtzeit kristallisiert sich in etwa der Routenplan Antwerpen – Oostende – Lüttich/Aachen – und am Ende eine noch landschaftlich reizvolle Gegend in Grenznähe (Richtung Verviers/Spa) heraus. Für alle vier Stationen sind dabei jeweils 2 Tage eingeplant (incl. An- u. Abreisetag).
• SCHLAFSÄCKE !!! Falls in einer oder mehreren Nächten eine verkehrs- oder buchungstechnische Panne auftritt, sollten wir alle einen dabei haben !!!
• beim nächsten Treffen am 29.09. (und wir bleiben im Filmrisz) um 21 Uhr, werde ich aufgrund von Spätschicht nicht pünktlich anwesend sein, soll jedoch die entgültige Entscheidung über den genauen Reisetermin gefällt und auch der innerbelgische Fahrplan festgemacht werden. Die Unterkunftsbuchungen sollten mit einem kleinen zeitlichen Puffer dann ab Mittwoch realisiert werden. Dazu wären dann auch definitive Aussagen zur Reiselänge aller Fahrer und Fahrtzeiten der Nachkömmlinge hilfreich.
• Unionkarten besorgen Suse und ich für alle. Die gibt es erst zwei Wochen vor dem Spiel.
• die Fahrkarten nach Belgien (außer für die Nachkömmlinge) besorge ich etwa zwei Tage vor Reiseantritt. Die Karten für die Rückfahrt (also ab dt. Grenze) sollten die Nachzügler kurz vor Ihrer Anreise besorgen, da dann klar ist, wie viele Leute die Rückreise antreten werden.
• die Finanzierungsfrage muss nächste Woche geklärt werden. Die Fahrgeldkollekte brauchen wir erst beim letzten Treffen machen, aber die Unterkunftsbucher, die ja quasi ab nächsten Mittwoch aktiv werden sollen, müssten dann Kohle von uns kriegen.
• außer bei der Aachen/Lüttich-Frage, wo es noch ein wenig krittelt (König übernehmen sie bitte :o), sind eigentlich unter allen Recherchen infragekommende Objekte dabei, wo wir dann hoffentlich kein böses Erwachen erleben, wenn es konkret wird. Aber ich sagte ja schon: SCHLAFSACK nicht vergessen.
So, war doch ganz kurz. Bis morgen bei Union oder nächsten Dienstag (ich nicht vor halb elf) und nach Union VOLTRON nicht vergessen !!!

Freitag, 18. September 2009

Schlandern in Flafen


Angesichts der landschaftlichen Ausstattung weiter Teile Belgiens will jeder Meter Fußweg wohlbedacht sein.

Die Recherche plätschert gemütlich vor sich hin und bevor ich etwas vergesse, beginne ich mal meine Ergebnisse zu notieren. Zunächst, das darf in keinem Fall untergehen, den Lachanfall des Tages erzeugte bei mir die Anpreisung "nuttige Links". Ach, diese Belgier... immer mehr bestätigt sich, dass eine Beschäftigung mit diesem lächerlichen, verlegen an unseren Grenzen herumlungernden Ländchen, eine mehr als witzige Angelegenheit ist. 


Aber nun zu ersten Ergebnissen (Wohlgemerkt, der Schwerpunkt hierbei liegt auf besagten, mietbaren Hütten, die die meisten Zeltplätze im Angebot haben. Ergebnisse zum Thema "Stadtunterkunft", sprich Hostals, finden sich in folgendem Beitrag sowie in der Erstrecherche.


Region Antwerpen



Im wunderschönen Mol (ca. 70 km östlich von Antwerpen, 5,5km von Bahnhof Mol), an ein paar sehr versandet wirkenden Seen gelegen. Die Blokhut für 6 Personen ist hier für folgende Preise zu haben: week €180.00, midweek €130.00,weekend€130.00


Etwas näher an Antwerpen (53km östlich, in der Nähe des, sicherlich wunderschönen Turnhouts. 4,5km entfernt von der Endstation Turnhout. Hier wäre ein "Luxusstandwohnwagen für 5 Personen, 10 m x 3,70 m, zu folgenden Preisen zu mieten: Woche €345,00, Wochenende €195,00, 'Mid'woche (Montag ab 16 Uhr bis Freitag 10 Uhr) € 195,00


Provinz Limburg



Liegt ziemlich am Arsch, an der holländischen Grenze, ungefähr gleich weit entfernt von Antwerpen (81 km) und Liege (86km). Ein Bungalow für 6 Personen würde hier kosten: week €303, weekend €172, midweek €209 


Provinz Ostflandern



Im Dreieck zwischen Gent (25 km), Antwerpen (41km) und Brüssel (45km), zum Bahnhof Zele sind es aber dennoch 5,5km). Hier gibt es Wanderhütten und "Studios" jeweils für nur 4 Personen. Der Preis für Wanderhütten €37 pro Nacht und für Studios €190 midweek und weekend.

Provinz Westflandern

Klein Strand II

In der Nähe des kleinen Örtchen Jabbeke, bei Brügge (10km westlich) gelegen. Aber leider ohne direkten Bahnanschluss. Hier sind Trekkhutten für 4 Personen ab €37 pro Tag im Angebot.

Bredene

Oder einfach mal ans Meer. Ein knapper Kilometer zum erfrischenden Badegenuss und schlanke 7 km bis zum Bahnhof von Oostende. Eine schnelle Anbindung wird durch die Kusttram gewährleistet. Übernachten kann man hier zu viert in der Trekkershut (€37 pro Nacht) oder, ebenfalls zu viert, im Kampeerhuisje für €47.

In direkter Nachbarschaft, noch ein wenig näher am Meer, befindet sich dieser Zeltplatz. Hier werden uns einige "Arrangements" angeboten: Für unsere Bedürfnisse kommt wohl am ehesten das "Mehr-Zeit-für-einander-Arrangement" in Frage. 2 Übernachtungen in einem Chalet  (max. 4 Personen) und dazu gibts noch Pizza und Getränke bei Ankunft. Und das alles nur für lumpige 145 €.



Mittwoch, 16. September 2009

Belgientreff am 15.09.

beschlussfähige Runde mit Protokoll

Um 21.35 Uhr konnte mit Eintreffen der letzten angekündigten Person das Protokoll und das dazugehörige Treff eröffnet werden. Die Teilnehmer Suse, Sasha, Mark und Martin wurden durch den Reiseleiter begrüßt und auch eine Tagesordnung war schnell gefunden und mit der einen oder anderen Stimme angenommen.

• der erste Tagesordnungspunkt (ein wie ich finde sehr erfreulicher) war die Anfrage von Aga (Agnieszka, ich hoffe mal, dass der Name Sashas Freundin so korrekt geschrieben ist). Sie würde sich unserer Reise, ebenfalls als Nachkömmling, gerne anschließen. Zwecks Kennenlernen und gegenseitigen „Beschnupperns“ haben wir sie kurzerhand für das kommende Belgientreff (siehe unten) eingeladen.

• zweites Thema ist (und bleibt) die Reiseterminierung. Solange von Peking kein grünes Licht für die Urlaubsverlängerung oder Verschiebung auf Mittwoch kommt bleibt die Planung 20. bis 27.10., jedoch wird inzwischen von der überwältigenden Mehrheit eine Fahrt von Mi bis Mi favorisiert (GANZ FRISCH VON PEKING !!!!! Er kann leider definitv nur bis Dienstag !!!)

• unter der Woche (-hihihi-) haben von verschiedensten Personen Recherchen bezüglich Unterkünften für die Reise stattgefunden mit ersten Ergebnissen, welche Übernachtungen an der 10 Euro-Grenze pro Person ermöglichen. Realitätshalber gleich mal hier in die Runde geworfen: Viel preiswerter wird es nicht mehr werden! Also, Übernachtung wird definitiv ein Kostenfaktor, neben den Fahrkosten. Jeder sollte sich von daher darauf vorbereiten, dass Fahrt und Unterkunft zusammen pro Person (also bei den Vollzeitfahrern) etwa zwischen 180 und im ungünstigeren Fall bis zu 230 Euro kosten werden/können (hin/rück in D ca. 27 € - Fahrerei in B 81 € - und UK ca. 70 – 120 €). Dazurechnen muss man dann noch das übliche Handgeld für Ernährung, Suff (also Haupternährung) und kulturelle Aktivitäten, wie mindestens zwei Fußballspiele etc.
Ich wollte das nur mal erwähnen, damit das von niemanden unterschätzt wird.
• deshalb: jeder, der eine tolle Recherche macht, jeder, der jemand kennt, der wiederum jemanden kennt, der ein großes Haus in Belgien hat, was im Oktober leer steht, sofort über die Sammelmailadresse bekannt geben!

• Die Reiseform: im groben gibt es zwei mögliche Formen, von der eine beim nächsten Treff (siehe unten) weitestgehend ausgeschlossen werden sollen könnte, weshalb ich hier auch noch mal um erhöhte Teilnehmerzahlen buhlen möchte, denn wer mitentscheiden will bzw. sich und seine Ideen sogar einbringen, tut gut daran am nächsten Dienstag zu erscheinen oder zumindest anderweitig Lebenszeichen von sich zu geben. Also, die Formen:
- Belgien von einem festen Domizil aus erkunden, was soviel heißt wie, wir buchen irgendwo in Bahnhofsnähe ein Hotel/Hostel/Chalet/Bungalow etc. für den kompletten Zeitraum und bereisen Belgien von hieraus. In diesem Fall würde sich natürlich Liège oder etwas Zentraleres anbieten.
- Wir bereisen nach dem Motto Bed & Breakfast das ganze Land und buchen an verschiedensten Orten.
Fest steht inzwischen der Kern der Reise, nämlich das Wochenende. Wir haben uns weitestgehend darauf geeinigt, dass der Samstag in Liège (Lüttich) stattfindet, wo wir auch höchstwahrscheinlich das Heimspiel von Standart beäugen werden, und der Sonntag gehört der ostbelgischen Stadt Aachen, mit einem Fußballspiel am neuen Tivoli.
Für diesen bestehenden Reisekern sollte eben im Falle der Dauerunterkunft diese in Liège liegen oder sie müsste dann in der Nacht leer bleiben, weil es sinnvoll ist, die SaSo-Nacht in Liège zu bleiben.
Oder man bucht bis Sa. irgendwo fest und reist danach, wenn die Nachzügler dazu kommen, noch etwas kreuz und quer von Liège/Aachen aus (zum Wandern nach Wallonien :o), what ever...

• weiters (was ein schönes Wort) wurden Rechercheaufträge wie folgt vergeben:
- Sasha recherchiert für Flandern
- Martin kümmert sich um Liège, also die SaSo-Nacht (oder ggf. mehr)
- Suse steckt die Wanderrouten in Wallonien ab (nee, sie sucht in dieser naturbelassenen Landschaft nach Fischerhütten oder vergleichbarem)
- ICH besorge zum nächsten Treff eine schöne detaillierte Reisekarte unseres Ziellandes, kümmere mich um die Anreise (Fahrzeiten, Fahrkarten) zu unserem ersten Zielort (vermutlich die Grenze, wo wir dann, so alles glatt geht, hoffentlich gleich diese 81 Euro-Tickets buchen können, das wird aber noch recherchiert) und kümmere mich unter Zuhilfenahme weiterer Mitglieder unseres Vereins um die Aachenkarten im Gästeblock.
- JEMAND könnte zudem mal bei Standart nachhaken wegen der Kartenfrage, ob vorbestellt werden sollte, was kostet etc.

• im Großen und Ganzen war’s das glaub ich erst mal. Beim nächsten Treff bitte ein paar Belgienwitze mitbringen, auf jeden Fall aber mehr Teilnehmer. Und da niemand einen besseren Vorschlag hatte:

• Dienstag, 22.09.2009 / 21 Uhr / Filmrisz

Darüber lacht der Belgier...

Wie gesagt, dies hier ist ein privates und vom großen Weltnetz weitgehend abgekapseltes Blog. Daher können wir witztechnisch relativ unbesorgt austeilen. Ich weiß, dass mein Rechercheauftrag ein anderer war, aber über den hier bin ich gerade gestolpert und finde ihn dann doch weitererzählenswert.

Hochzeitsnacht in Belgien:Als es zur Sache gehen soll, sagt sie ihm, sie sei noch Jungfrau. Er nimmt seine Klamotten, zieht sich an und haut fluchend ab zu seinen Eltern. Sein Vater fragt: "Was machst du hier, es ist deine Hochzeitsnacht!" Er erklärt: "Vater, sie ist noch Jungfrau!" Darauf der Vater: "Du hast das einzig richtige gemacht. Wenn sie ihrer Familie nicht gut genug war, dann hat sie bei uns erst recht nichts verloren!"

Damit möchte ich die Sammlung eröffnen. Wir brauchen schließlich genügend Witze um bei einen gepflegten Kirschbierabend die ganze Kneipe abendfüllend unterhalten zu können.

Donnerstag, 10. September 2009

Unterkunftsangebote

Wie beim Belgienstammtisch von mir ja schon angedeutet: Ob Wallonien oder Flandern -halbwegs billig wird Schlaf nicht werden. Hier daher nochmal die Details.

Der Klassiker: Die Jugendherberge

Wie sich das für so einen multiethnisches Wirrwarrstaat gehört, sind die Verbände hier natürlich unüberbrückbar voneinander getrennt. Wir hätten als Les Auberges de Jeunesse und Vlaamse Jeugdherbergcentrale (mit Dependancen in Antwerpen, Blankenberge, Bokrijk (Genk), Bouillon, Brügge, Brüssel, Champlon, Gent, Geraardsbergen, Kortrijk, Laarne, Leuven, Liège, Maldegem, Malmedy, Mechelen, Mons, Namur, Oostduinkerke, Oostende, Ronse, Sankt-Vith, Tilff, Tongeren, Tournai, Voeren, Westerlo, Zoersel) Doch so gespalten man sich auch immer gibt, in Sachen Preisen ist man einer Meinung. Im Mehrbettzimmer schlägt eine Übernachtung pro Person mit 15,40 € bis 17,40 € zu Buche.

Das Übliche: Hostels

Nun denn, Hostels. Sicher sind wir alle schon mal in den Genuss von Hostels gekommen. Bestimmt nicht die schlechteste Alternative, also schauen wir doch einfach mal, was uns da so angeboten wird. Die anfängliche Recherche gestaltete sich mehr als räudig. Jeglicher Klick führte zum Absturz. Nicht wirklich motivierend. Über hosteleurope.com habe ich Tests in Antwerpen (12 € im 12er-Mix-Zimmer; Boomerang Hostel), Brügge (13€ im 14er-Mix-Zimmer; Snuffel Backpacker Hostel ), Brüssel (17,40€ im 8er-Male/Female-Zimmer; Génération Europe Youth Hostel) und in Liege (18,80€ in der "6 Bed Private Ensuite"; Liège Youth Hostel) unternommen und euch die billigsten Angebote herausgesammelt. Die Preise gelten natürlich nur bei vorheriger Buchung von mindestens drei Nächten. Auch nicht wirklich aufmunternd.

Auch die "Amis de la Nature" (in Wallonien) bzw. "Natuurvrienden" (in Flandern) stellten sich als herbe Enttäuschung heraus, da hier der Übernachtungspreis deutlich über 20€ liegt.

Der Vollständigkeit halber: Hotels und Pensionen

Wenn man sich an das hohe preisniveau der Hostels gewöhnt hat, kann man nahtlos an hiesige Pensionen anschließen. Die billigsten Pensionen beginnen dort wo die teuersten Hostels enden. Wenn man daher bedenkt, dass man für den Preis auch ein schnuckliges Zweierzimmer bekommen kann, könnte man schon überlegen. Wenn man sich schon ruiniert...

Ja, ich weiß, klingt ein wenig trostlos. Seit meiner ersten Recherche ist nicht wirklich viel Hoffnungsspendendes hinzugekommen. Ich sehe die Übernachtungsfrage als DIE Baustelle unserer kleinen Reise. Also regt euch, lernt Belgier mit Riesenhäusern kennen, gewinnt Belgienreisen, stöbert Geheimtipps auf...

Dienstag, 8. September 2009

Fußballtermine

Der gestrige Stammtisch erbrachte ja nun neben selten erlebter Geschlossenheit ziemlich viel Wissenslücken hinsichtlich möglicher Fußballgenüsse im geliebten Belgien. Während ich hier mitten in der Nacht mir spannende Geschichten über den Unterscheid von dynamischen Datenträgern und Basisdatenträgern reinziehen darf, bleibt genug Zeit um die wesentlichen Begegnungen zusammenzutragen. Ich gehe doch richtig in der Annahme, dass der Zeitraum sich vom 20. bis zum 27.10. belief?!

Das Beiwohnen eines Spiels des hochgeschätzten Royale UNION St.-Gilloise wird höchstwahrscheinlich entfallen, da es sich unangenehmerweise überschneidet mit dem Aachenspiel. 15 Uhr findet das Auswärtsspiel statt und zwar in Visé. Wo das gleich noch mal liegt?! Der gegenwärtig Vierplatzierte mit einer der schlechtesten Homepage aller Zeiten liegt zwar denkbar nah an Aachen (schlappe 33km, laut googlemaps also enstspannte 7 Stunden Fußmarsch), aber ich denk mal, das wird nicht realisierbar sein.

Schade, aber andere Mütter haben ja auch schöne rot-weiße Vereine. Es kam zum Beispiel die Frage nach Standard Liege auf. Und da lockt immerhin am 24.10. zu schnuckeliger Abendstunde (20 Uhr) ein Heimspiel gegen S.V. Zulte-Waregem. Und gegen diesen, auf den ersten Blick farblosen Fusionsverein, können wir ohne Sorgen anschreien. Die Ticketpreise waren etwas problematisch zu eruieren, da die üblichen Sprachangebote, niederländisch und französisch, nicht unbedingt zu meinen Leib- und Magensprachen gehören. Aber im Vorverkoop schwanken die Preise anscheindend zwischen 36 und 6 Euro. Das geht doch eigentlich noch.

Alle anderen rot-weißen Vereine in der Oberklasse haben leider an diesem Wochenende Auswärtsspiele. Excelsior Mouscron spielt bei Germinal Beerschot (wo auch immer das sein mag!) und der KV Kortrijk bei Cercle Brugge. Könnte man sich überlegen. Muss man aber nicht.

In der zweeden klasse gibt es dagegen zwei rot-weiße Heimspiele und zwar ebenfalls ab 24. 10. 20 Uhr. Einerseits wäre hier die Begegnung RAEC Mons und KSK Beveren und das ist ja immerhin ein nicht ganz unbekannter Gegner. Eintritt wäre, wenn ich nicht irre, für schlappe 10 € zu haben. Für alle, die die belgische Topographie immer noch nicht ausreichend verinnerlicht haben, Mons befindet sich südwestlich von Brüssel, kurz vor französischen Grenze. Also doch ein ganz schönes Stückchen von da nach Aachen am nächsten Tag. Andererseits wäre da noch die Partie von Royal Antwerp FC gegen KFC Turnhout (ein Verein, der nicht mal einen Wikipedia-Eintrag hat!). Leider habe ich auf der Internetpräsenz des ältesten belgischen Fußballclubs keine Informationen über Ticketpreise erfahren.

Was es sonst noch gibt an namhaften Vereinen, denen man die Ehre erweisen könnte?! Nun, da wäre bspw. der KV Mechelen, welcher zwar an besagtem Sonntag spielen würde, aber eben erst 20:30. Natürlich trägt Mechelen nicht rot-weiß, sondern gelb-rot auf, aber dafür spielt man gegen RSC Anderlecht (Jaja, Anderlecht ist tasächlich in Belgien. Derzeit sogar auf Platz 1 der Jupiler League (erste Liga). Man lernt doch nie aus...) und die erdreisten sich tatsächlich in lila-weiß aufzulaufen. Allerdings befindet sich Mechelen etwas unter Antwerpen und damit gute 150km von Aachen entfernt, also nicht gerade eine Stippvisite.

Ach und von wegen Champions-League: Das Auswärtsspiel von Standard Liege passt natürlich rein zeitlich nicht, da wir ja am 20.10. von den jubelnden Massen Belgiens erwartet werden und nicht in irgendeinem Nest namens Piräus rumhängen können. Ein solider Kneipenabend mit einem furiosen Sieg unserer Liege sollte aber drin sein. Man könnte aber auch (Achtung, gaaanz wilde Idee!) zu dem anderen Spiel in dieser Gruppe fahren. Beim AZ Alkmaar spielt zur selben Zeit nämlich kein Geringerer als Arsenal. Die Gastgeber sind rot-weiß, der Trainer heißt Ronal Koeman und befindet sich keine 200km entfernt von der belgischen Grenze. Allerdings fasst das Stadion nur 17000 Zuschauer und da wäre ich ja schon ein wenig skeptisch. Finanziell will ich gar nicht anfangen. Obwohl ich hier irgendwas missverstanden haben muss, denn 120 € für das billigste Ticket dieser Partie kommt mir schon etwas komisch vor. Noch gewagter wäre, wenn man den Kick internationaler Begegnungen einfach braucht, das UEFA-Cup-Spiel Lille gegen Genua am 22.10. Lille?! Ja, schon klar, auch das ist nicht Belgien, aber prinzipiell deutlich näher als Alkmaar. Riesenstadion (50.000 hab ich rausgelesen, aber das will nicht viel heißen bei französisch!) und nicht herausfindbare Ticketpreise machen die Reise nach Frankreich in meinen Augen zu einem Muss!

Ich fasse zusammen. Zur Debatte stehende Spiele sind:


  • Standard Liege - S.V. Zulte-Waregem (24.10., 20 Uhr, 1.Liga)
  • KV Mechelen -RSC Anderlecht (25.10., 20:30, 1.Liga)
  • RAEC Mons - KSK Beveren (24.10., 20 Uhr, 2.Liga)
  • Royal Antwerp FC - KFC Turnhout (24.10., 20 Uhr, 2.Liga)
  • AZ Alkmaar - Arsenal FC (20.10., 20:45, CL, Gruppe H)
  • Lille OSC -Genoa CFC (22. 10., 21:05, UEFA-Cup, Gruppe B)


Merci de votre attention!

In diesem Sinne - entscheidet euch jetzt!

Dienstag, 25. August 2009

Terminkomplikationen

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben, es gibt ein Problem! Mark hat nun festgestellt, dass er leider vom 22.10. bis zum 24.10. nicht für Belgien zur Verfügung steht. Wegen irgendeiner Weiterbildung, die nicht mal was mit Belgien zu tun hat, wie man vermuten darf. Daher hier nun der große Aushang am schwarzen Brett: Was tun?

In der vergangenen erörterung schälten sich zwei Lösungsansätze heraus.

  • Mark kommt nach. Das wäre allerdings nur dann sinnvoll wenn wir die Reisewoche ein wenig nach hinten verschieben würden. Was wiederum für Strietzel bedeuten würde, dass er früher von uns gehen müsste. Wäre also ganz schönes patchwork, aber besser als gar nix.
  • Wir verschieben das ganze auf die Osterferien. Schade drum, aber so könnten wir wahrscheinlich alle ohne Probleme zusammen nach Belgien. Und was kann im Frühling schon hässlich sein?  

Wenn ihr noch andere Vorschläge habt, immer raus damit!

Freitag, 17. Juli 2009

Belgique par train

Die Fragen der Anreise überlasse ich, wie vereinbart, ganz galant dem Herrn Strietzel (wobei ich zähneknirschend mitteilen muss, dass Hin -und Rückflug von Schönefeld nach Brüssel derzeit 49,98 € kosten würden!) wenden wir uns daher den Fragen der innerbelgischen Fortbewegung zu.

Auch hier genügt ein Blick auf die Streckenkarte um die unermesslichen Weiten Belgiens zu verinnerlichen. Fest steht, das "Land" ist bestens erschlossen und bis tief in die Nacht (letzter Zug von bspw. Brügge 23:37) hinein von stattlichen Zügen durchrattert. Doch wieviel kostet uns der Spaß? Dies herauszufinden war gar nicht so einfach. Erste Ergebnisse lauten folgendermaßen:

  • die Netzkarte (bei einer Gültigkeitsdauer von einer Woche) wäre der Preis von 81,00 € fällig - sie berechtigt dafür zu beliebig vielen Fahrten auf dem gesamten Netz der SNCB.
  • dann gäbe es da noch den "Rail Pass". Hiermit darf man für 73,00 EUR 10 einfache Fahrten zwischen zwei belgischen Bahnhöfen (Grenzpunkte ausgenommen) zurücklegen.
  • es könnte natürlich auch sein, wir verlieben uns spontan in eine Tarifzone. Dann käme die Streckenkarte in Frage: 9,40 € pro Woche
  • Eine ausverzügliche Ermäßigung erhalten "Berufsjournalisten" bei der belgischen Bahn - sie dürfen nämlich in der 2. Klasse kostenlos reisen. Hierfür muss lediglich eine Karte mit einem gewissen "Kode 043" vorgezeigt werden
  • Gruppenangebote fallen für uns aus, es sei denn wir "überreden" noch fünf weitere Menschen, diesen Irrsinn mitzumachen
  • Ebenso entfallen sämtliche Altersrabatte, da wir alle zwischen 26 und 60 pendeln. Diskriminierung pur!

Donnerstag, 16. Juli 2009

Belgien und die EU - einmal Nachsitzen für alle

Da gab es dann doch gewaltige Irritationen. Brüssel, Straßburg, Den Haag. Wo war gleich nochmal Gerichtshof, Sitz der Verwaltung, Parlament und das ganze Zeugs. Nachdem wir in kurzer Zeit so relativ alle Kombinationen durchgeleiert hatten, standen wir plötzlich reichlich staatenverbundlos in der Gegend rum. Daher hier nochmal zum Mitschreiben die korrekte Zuordnung.

Aus dem "PROTOKOLL ÜBER DIE FESTLEGUNG DER SITZE DER ORGANE
UND BESTIMMTER EINRICHTUNGEN, SONSTIGER STELLEN
UND DIENSTSTELLEN DER EUROPÄISCHEN UNION
"

  • Sitz des Rats der Europäischen Union    - Brüssel (und Luxemburg) Der Rat hat seinen Sitz in Brüssel. In den Monaten April, Juni und Oktober hält der Rat seine
    Tagungen in Luxemburg ab.
  • Sitz des Europäischen Parlaments - Hauptsitz Straßburg (und Brüssel und Luxemburg) Zusätzliche Plenartagungen finden in Brüssel statt. Die Ausschüsse des Europäischen Parlaments treten in Brüssel zusammen. Das Generalsekretariat des Europäischen Parlaments und dessen Dienststellen verbleiben in Luxemburg.
  • Sitz des Europäischen Gerichtshofs   - Luxemburg
  • Sitz der Europäischen Zentralbank - Frankfurt am Main
  • Europol hat seinen Sitz in Den Haag

Ganz schön verwirrend das Ganze. 



Schlafen in Belgien

Nun gut, ich gestehe, meine beim Belgienrat getroffene Aussage, "Wir fahren einfach dahin, wo es am billigsten ist", stellte sich im Nachhinein dann doch als eine etwas vermessene Aussage dar. Auch wenn es bedeutend kleiner als Niedersachsen ist, gibt es doch erstaunlich viele Städte mit einer erklecklich hohen Zahl an Unterkünften. Hier eine erste Übersicht.

Eine kurze Recherche aller nennenswerten Städte ergab, dass das Dumpingangebot von sagenhaften 13 € aus Brügge kommt. Dieser Preis sollte zu denken geben. Vielleicht sollte vor Ort geklärt werden, dass ein schlechtes Image und der damit einhergehende sickernde Zufluss von zahlungswilligen Touristen nicht auf diese Art wieder reingeholt werden kann. Schließlich werden nicht alle Tage Wetten mit Belgienreisepflicht eingegangen. Die fragliche Absteige wäre das Snuffer Backpacker Hostel. Das Angebot dieser Herberge sprengt alle erwartungen. Nicht nur ein "Wachautomat" (Wecker?) ist vorhanden auch eine Sonnenterasse bietet die "weltoffene" Absteige im Herzen der Brügger Altstadt.

In Sachen Zelten recherchierte ich auftragsgemäß natürlich auch. Allein hier wurde ich nicht wirklich fündig. Einerseits ist Belgien dann doch nicht ganz Prag. S. h.: in Stadtnähe gibt es anscheinend nichts, zu unserer Zeit Geöffnetes. Und andererseits orientieren sich die Preise dann auch eher in Richtung Snuffer. 

So denn. Daneben gibt es aber noch eine ganz andere Möglichkeit. Nämlich ein Ferienhaus. Nehemen wir nuir mal als Beispiel ein blind herausgesuchtes Häuschen in "Robertville" (Nähe Malmedy/Eupen), welches laut Selbstaussage "mit seiner Umgebung alles bietet"! Hier gebe es 12 Schlafgelegenheiten und müssten für das Objekt 420 € in der Woche zahlen. Oder die 380qm-Hütte in Sprimont (Wallonien) für 425 € pro Woche. 

 

Belgische Fußballvereine Teil II - Union Saint Gilloise


Nachdem ich ja schon alle Vereine aus den ersten beiden Ligen rausgesucht hab, die in rot-weiß spielen, kommt Suse nun mit einem nicht weniger guten Argument um die Ecke: Union soll er heißen, der Verein unserer belgischen Gastherzen. Und sie hat auch gleich einen aufgetrieben:

Royale Union Saint-Gilloise aus Brüssel. Einer der ältesten Vereine Belgiens. Dritte belgische Liga. Zehn mal Meister, sieben mal davon zwischen 1904 und 1913.

Doch seht selbst, was sie schickt:

Hier ein Spielbericht von 2005
http://www.baedw.de/stg.html

und von 2000, fühlt man sich doch gleich irgendwie heimatlich, oder?
http://www.groundhopping.de/Gilloise.htm

offizielle webseite
http://www.rusg.be/

und noch n schönes Zitat

Union St. Gilloise wurde in der Saison 1903/04 in beeindruckender Manier erstmals belgischer Meister. Die Union-Spieler wurden wegen ihrer athletischen und teils brutalen Spielweise landesweit nur "Apaches" genannt. Im Meisterteam aus Saint-Gilloise, ein Brüsseler Stadtbezirk, der an das südliche Zentrum grenzt, spielten die drei Brüder Joseph, Charles und Gustave Vanderstappen. Ersterer war ihr Torhüter und Gustave Vanderstappen ihr Kapitän, Mittelstürmer und Torjäger. Charles Vanderstappan spielte Linksaußen. Die "Union" - so von den eigenen Anhängern genannt - sollte für viele Jahre im belgischen Fussball dominieren.

Und auch musikalisches hat sie gefunden:
http://www.rusg.be/music/supporters60.mp3
http://www.rusg.be/music/union.mp3

eldorado

In der Brotfabrik:
30.07. – 05.08. um 20.00 Uhr:
06.08. – 12.08. um 20.45 Uhr:
Eldorado
(ELDDORADO)
Belgien / Frankreich 2008 - 81 Minuten - 35mm - DF
R: Bouli Lanners - K: Jean-Paul de Zaetijd - M: Koen Gisen, Renaud Mayeur, An Pierlé – mit Bouli Lanners, Fabrice Adde, Françoise Chichéry, Philippe Nahon
Aus der Begegnung zwischen einem Oldtimer-Händler und einem Dieb könnte fast so etwas wie eine Freundschaft werden – doch die Verhältnisse, die sind nicht so. Mit „Eldorado“ kommt ein filmisches Kleinod aus dem Land der roten Autonummern, beleuchtet weitere Abgründe der „maladie belge“. „Belgien ist für Lanners das Herz der Finsternis, ein Land, in dem die Härte der Väter die Söhne in die Drogensucht treibt, in dem Hunde gefesselt von Autobahnbrücken geworfen werden und jeder schuldig wird, auch wenn er nur helfen wollte. Eine Erlösung ist nicht in Sicht.“ (Dietmar Kammerer, TAZ 14. Mai 2009)

Also wenn das weißrusslandgestählte Herz da nicht vor Freude hüpft und lacht, dann weiß ich auch nicht.

Kostet Donnerstags übrigens nur 3,00 €. Wer kommt mit?

belgien - geografisch.

Diverse geografische Streitfragen beschäftigten das Belgienreisevorbereitungskomitee gestern.

Deswegen hier erstmal das wichtigste auf einenBlick: Das Land gar selbst.

Dienstag, 9. Juni 2009

Bombardiert Belgien!



Auf Hinweis von Strietzel hier eine kleine Einstimmung auf unser Reiseziel.Ja, die Sache war tatsächlich Ernst gemeint!

Sonntag, 29. März 2009

Le football est rouge-blanc


Jupiter League heißt die oberste belgische Liga, benannt nach einer Biermarke. Sponsoring ist doof, aber wenn schon, dann so, da gibts keine zwei Meinungen.

Ein erster Schritt zur Auswahl eines hoffentlich besuchbaren Herzvereins kann und muß nur eines sein: Alles aussortieren, was nicht, wenigstens bei Heimspielen, in Rot-Weiß spielt, logisch.

Und siehe da: Viel Auswahl geben die ersten beiden Ligen nicht. Genau fünf Vereine kommen in Frage.


1. Standard Lüttich alias Royal Standard Club de Liège
Amtierender Meister, mit neun Meisterschaften auf Platz 4 der ewigen Meisterschaftsliste. Einer der ganz großen Vereine. 1900 gegründet, allerdings mit einem bösartigen Makel versehen: Es wird von Fanfreundschaften mit der Werbemaßnahme aus Vizekusen berichtet. Bah!
Homepage: http://www.standardliege.com/


2. Royal Excelsior Mouscron
Zur Zeit 1. Liga. Mouscron liegt an der nordwestlichen Spitze Walloniens, direkt an der französischen Grenze. Der Verein ist erst 1960 durch eine Fusion entstanden - was allerdings keine Besonderheit in Belgien zu sein scheint, irgendwie scheint permanent jeder mit jedem zu fusionieren. Viel mehr gibts eigentlich nicht zu sagen, außer, dass die Mpenza Brüder aus Mouscron kommen.
Homepage: http://www.excelsior.be/


3. RAEC Mons (Royal Albert-Elisabeth Club Mons)
Zur Zeit 1. Liga. Was für ein Vereinsname. Nebenbei ein klassischer UnterklassenVerein: 2000 das erstemal in die 2. Liga aufgestiegen, zwei Jahre später der erste Aufstieg in die 1. Liga. Zur Zeit (sieben Spieltage vor Schluß) allerdings letzter der ersten Liga, im nächsten Herbst also vermutlich zweitklassig. Mons liegt wie Mouscron im Bezirk Hennegau, allerdings zentraler als Mouscron. Und wer rausbekommt, warum die Krokodil im Wappen haben, kriegt ein Bienchen.
Homepage: http://www.raec-mons.be


4. Koninklijke Voetbalclub Kortrijk alias KV Coutrai
Neuling in der ersten Liga, zur Zeit nur einen Platz, aber sechs Punkte von einem Relegationsplatz entfernt. Kortrijk liegt in Flandern, der Verein entstandt, wer hätte es gedacht, 1971 durch eine Fusion. Das heimatliche Stadion fasst ganze 7000 Zuschauer. Bekannteste Fußballer des Vereins.. äh.. also.. öhm: die Mpenza Brüder. Diese Belgier..
Homepage: http://www.kvk.be/cms/


5. Royal Antwerp Football Club (auch FC Antwerpen)
Zur Zeit: 2. Liga. Aaaber: Der älteste Verein Belgiens (daher auch die 1 im Wappen). Fünfmal Meister gewesen (das letztemal 1957), der letzte belgische Verein in einem europäischen Cupfinale (1993), ein serbischer Trainer - es spricht einiges für den flämischen Verein. Wermuthstropfen allerdings ist eine enge Kooperation mit Manchester United. Nuja.
Homepage: http://www.rafc.be/

Montag, 9. März 2009

O Belgique, ô mère chérie!


Es ist wieder soweit - die Reise- und Wettgemeinschaft

"Rot-Weiß-ist-der-geilste-Club-der-Welt"

hat sich am gestrigen Abend zu einer neuen Gruppenwette zusammengefunden. In freudiger Siegestaumelei schrie man sich folgende Wette um die Ohren:

"Mit wieviel Punkten steigt der 1. FC Union Berlin 2009 auf?

Wetteinsatz: Die Verlierer zahlen dem/der Gewinner/in eine Reise (An- und Abfahrt) nach Belgien. Alle Wettteilnehmer verpflichten sich mit ihrem Tipp an der Reise teilzunehmen. Im Falle eines Nichtaufstiegs (jaja...) sowie einer nichtgenannten Punktanzahl, die zum Aufstieg führt, ist die Wette hinfällig.

Folgende Punktzahlen wurden genannt:

Strietzels Schwester 75

Mark 76

Micha 77

Martin 78

Sasha 79

Strietzel 80

André 81 (+36 Tordifferenz)

Thomas 82 (+38 Tordifferenz)

Suse 83

Peking 84 

Die voraussichtlichen Reisedaten wurden in zähen Verhandlungen auf die Zeit zwischen dem 4. 10. und dem 20.10. festgelegt. Die Auslandsektion der Wettgemeinschaft ist informiert und um rasche Beteiligung gebeten. 

Nur damit dies im Laufe der Geschichte nicht verlorengeht: Zum Zeitpunkt der Wette schruben wir den 8. März 2009 und verbuchten ganze 52 Punkte auf dem Konto.

Später Hinzugestoßene sind farblich hervorgehoben. Der Wettrat möge später beschließen, wie mit ihnen zu verfahren sei. Hinzugekommen am 28. März, am 29. März,

Nun denn, wir haben einen Wettkaiser. Es ist der Martin, der mit spärlichen 78 Punkten den stolzen Gewinn absahnte. Und auch wenn es ganze zwölf Minuten so aussah,

will ich mal nicht so sein. Irgendwie ist es ja auch ganz nett, dass derjenige, der sich wohl am meisten auf Belgien freut, das Ganze auch noch bezahlt bekommt. Und außerdem haben sie in diesem verwirrten, kleinen Staatsversuch ja anscheinend schon einen König. Jetzt kriegen sie einen Kaiser! Reiseleiter, übernehmen Sie!

Photo via flickr von stttijn